Es gibt Dinge in denen man keinen Sinn zu finden braucht um sie zu genießen! Eines dieser Dinge ist das Leben.

 

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Der Jazzclub

Der Jazzclub

 

Draußen strömender Regen. Die Straßen, im tiefen Dunkelblau der Nacht, werden nur von den Laternen erhellt. Durch Regen verzerrtes Licht spiegelt sich in den Pfützen. Romantisch schaut der Mond zwischen zwei Schornsteinen durch, nur eine kleine Wolke zieht vorbei und verdeckt kurz einen Teil der weißen Schönheit. Am Straßenrand geparkt stehen ein paar Autos, Baujahr ’47.

Zur linken eine bei Tag wohl in sattem Grasgrün, doch nun im Halbdunkel beinahe schwarze Metalltür angelehnt. Ein feiner Lichtspalt dringt in die Tiefe der Nacht, und die sanften, träumenden Klänge eines Saxophones dringen aus dem Keller empor. Es wirkt fast, als wollten die weichen Töne die Mondgöttin zum Tanzen auffordern. Öffnet man die Tür, so findet man sich in einem älteren, aber gut erhaltenen Treppenabstieg wieder und traut man sich, die knarzenden Holzstufen der Treppe zu bewältigen, findet man sich in einem gemütlichen Jazzclub wieder. Man atmet es schon beim Eintreten, die warme Luft und der Zigarettenqualm füllen die Lungen. Hier und da sitzen die Kenner und wippen im langsamen Takt des Saxophonisten mit dem Fuß, den Hut aufsässig schief auf dem Kopf. Die braunen Holztische und Sitzecken wirken willkürlich verteilt, doch immer wohl platziert und nicht unangenehm. Man setzt sich in eine der alten Bänke und sogleich wird ein Whiskey gebracht. Der karamellene Geschmack verteilt sich im Mund und ein Brennen wärmt den Hals. Man fühlt sich unter Gleichgesinnten.

2.10.10 13:22

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Leichteleiche (3.10.10 02:38)
saugeil der text ... hab ich schon geil gefunden als du ihn uns vorgelesen hast
einfach hamma

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